|
Die Göttinger Innenstadt
zoom
Bei dem Workshop
|
Auftraggeberin:
Stadt Göttingen, Stadtplanungsamt
Auftragnehmer:
BPW Hamburg in Kooperation mit Büro Düsterhöft, Hamburg,
und BulwienGesa AG, Hamburg
Bearbeitung (BPW Hamburg):
Elke Pahl-Weber, Nicoletta Rehsöft, Ole Jochumsen
Geschäftsfeld und Bearbeitungszeitraum:
Beratung / 2005/2006
Aufgabenstellung:
Seit dem 2002 erfolgten Abriss des Stadtbades in der Göttinger Innenstadt
wurde eine Vielzahl von Optionen für dieses besondere Areal diskutiert.
Es boten sich große Chancen für die weitere Entwicklung des
Stadtzentrums, doch waren damit zugleich hohe qualitative Anforderungen
verbunden. Am Eingang zur Innenstadt, zwischen Einkaufszone und Leinekanal,
war ein lebendiger, urbaner Ort mit Einkauf, Kultur, Gastronomie und Wohnen
am Wasser erwünscht, der funktionale und gestalterische Akzente setzen
und sich zudem mit einer hochwertigen Gestaltung in die kleinteilige Struktur
des umliegenden Stadtraums einfügen sollte.
Bearbeitungsmethodik:
In einem Workshop wurden gemeinsam mit Akteuren aus Stadt, Politik, Eigentümern
und verschiedenen Interessensvertretern die vielfältigen Optionen
erörtert und sodann Entwicklungsziele formuliert. Methodische Bausteine
waren eine Mängel-Potenziale-Analyse der Göttinger Innenstadt
und des näheren Untersuchungsraums, die Formulierung von Entwicklungszielen
und Zielbildskizzen, die bewertet und zu einem integrierten Zielbild zusammengeführt
wurden. Als Bewertungsgrundlage wurden die Themen Einzelhandel (Verträglichkeit
von Erweiterungen), Verkehr (Buslinienführung) sowie einzelne Nutzungsbausteine
(Wissenschaftsmuseum/Hotel) näher geprüft.
Ergebnisse:
Die Umsetzbarkeit von Maßnahmen wurde
in den Mittelpunkt aller Betrachtungen gerückt. Am Ende des Verfahrens
stand ein Rahmenkonzept, das als Grundlage für eine flexible, schrittweise
Entwicklung dieses besonderen Standortes dient.
|