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Auftraggeberin:
Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und
Umwelt
Auftragnehmer:
BPW Hamburg in Kooperation mit Büro Düsterhöft, Kontor
Freiraumplanung und ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung
Bearbeitung (BPW Hamburg):
Nicoletta Rehsöft
Geschäftsfeld und Bearbeitungszeitraum:
Stadtplanung / 2004/2005
Aufgabenstellung:
Die Leitlinien des Hamburger Leitprojekts Sprung über die Elbe
sollten auf ihre Realisierbarkeit und Umsetzbarkeit für das ExWoSt-Programm
Stadtumbau West überprüft werden. Eingebettet in
die Betrachtung des Stadtteils Wilhelmsburg, wird der Fokus auf zwei traditionelle
Hafenquartiere im Umbruch, die sich im Spannungsfeld zwischen Hafen- und
Stadtentwicklung befinden, gerichtet.
Bearbeitungsmethodik:
Im Spannungsfeld übergeordneter Planungsüberlegungen und konkreter
Einzelprojekte ergaben sich zwei Betrachtungsebenen: Zum einen der Westen
Wilhelmsburgs im Ganzen unter Einschluss großräumiger Zusammenhänge
und zum anderen die Vertiefung der Bereiche Reiherstieg/Veringkanal, Spreehafen
und Rubbertstraße/Neue Mitte mit den vorhandenen Entwicklungspotenzialen
und -restriktionen.
Für eine Bewertung unterschiedlicher Entwicklungsoptionen war darüber
hinaus eine Betrachtung der konkurrierenden Nutzungsansprüche von
Stadt(teil) und Hafen notwendig. Dies geschah über Szenarien, wobei
der Fokus auf die Vertiefungsbereiche Reiherstieg und Spreehafen gelegt
wurde. Zentraler Bestandteil war hier die Prüfung verkehrsplanerischer
Rahmenbedingungen, insbesondere bezüglich geplanter Infrastrukturmaßnahmen.
In Zielbild-Entwürfen konnten die einzelnen Entwicklungsbausteine
aus den Szenarien schließlich zu einem gemeinsamen Konzept zusammengeführt
werden.
Ergebnisse:
Die Bestandsanalyse und die Entwicklungsszenarien legten den Grundstein
für eine qualifizierte Diskussion der Entwicklungsleitlinien für
das westliche Wilhelmsburg und waren die Basis für ein städtebauliches
Konzept für den Reiherstieg sowie den Anstoß erster Impulsprojekte.
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