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Projektvorstellung
Flächennutzungsplan Gütersloh 2020

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Ortsteilidentität bewahren

 

Wie sehr lassen sich Wohnen und Wirtschaft miteinander vereinbaren?

 

Mit Plakaten wurden die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert, sich an dem Planungsprozess zu beteiligen

 

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Auftraggeberin:
Stadt Gütersloh

Auftragnehmer:
BPW Hamburg in Kooperation mit Landschaft & Plan

Bearbeitung (BPW Hamburg):
Elke Pahl-Weber, Timo Weedermann-Korte

Geschäftsfeld und Bearbeitungszeitraum:
Stadtplanung / seit 2003 in Bearbeitung

Aufgabenstellung:
Der wirksame Flächennutzungsplan der Stadt Gütersloh stammt in seinen Grundzügen aus dem Jahr 1975. Inzwischen sind insgesamt 50 Änderungen durchgeführt worden bzw. im Verfahren. Die Koordinierungs- und Steuerungsfunktion des Flächennutzungsplans für die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung des gesamten Gemeindegebiets soll durch die Neuaufstellung gesichert und an die vorhersehbaren Bedürfnisse der Gemeinde angepasst werden. Dabei ist - unter Wahrung der Interessen kommender Generationen - auf einen gerechten Ausgleich zwischen sozialen, ökonomischen und ökologischen Belangen zu achten. Als Planungshorizont wird das Jahr 2020 angesetzt. Die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans baut auf dem von BPW Hamburg 2001/2002 erarbeiteten Stadtentwicklungskonzept „Gütersloh 2010“ auf.

Bearbeitungsmethodik:
Für eine flächenbewusste und bodenschonende Stadtentwicklung und den Erhalt einer kompakten Siedlungsstruktur wird der Innenentwicklung und der Reaktivierung von Brachflächen eine deutliche Präferenz eingeräumt. Zur Deckung einer anhaltenden Bauflächennachfrage ist jedoch die Ausweisung zusätzlicher Flächen notwendig.
Zur Verortung neuer Wohnbauflächen wird auf das STEK 2010 zurückgriffen. Für die Ermittlung zusätzlicher Gewerbeflächen wurde ein stadtweites System von Ausschlusskriterien angewandt. Dabei gilt es konkurrierende Nutzungsansprüche, ökologische Wertigkeiten des Freiraums, die vorhandene Siedlungsstruktur, Aspekte des Immissionsschutzes sowie die Anbindungsmöglichkeiten an das übergeordnete Verkehrsnetz bei der Verortung möglicher Gewerbeflächen zu beachten und untereinander abzuwägen. Zur bedarfsgerechten Versorgung mit Grünflächen wird ein Stadtteilpark- und Grünspangenkonzept entwickelt, dass innerörtliche Grünflächen, Stadtteilparks und stadtnahe Natur- und Erholungsräume miteinander vernetzt.

Verfahren:
Der Planungsprozess wird durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Politik und der Verwaltung, begleitet. Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung wurden fünf Bürgerversammlungen an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt und ein Faltblatt an alle Haushalte verteilt.

Ergebnisse:
Zum Stand des Flächennutzungsplanverfahrens wird auf www.gutersloh.de verwiesen.

twk