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Projektvorstellung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept Neumünster

Die Innenstadt von Neumünster

 

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Auftraggeberin:
Stadt Neumünster, Fachbereich Stadtentwicklung

Auftragnehmer:
BPW Hamburg in Kooperation mit planungsgruppe 4, Berlin

Bearbeitung (BPW Hamburg):
Elke Pahl-Weber, Ole Jochumsen

Geschäftsfeld und Bearbeitungszeitraum:
Stadtplanung / 2004-2006

Aufgabenstellung:
Neumünster steht vor der Aufgabe, die wirtschaftlichen, städtebaulichen und funktionalen Leitlinien für eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt neu zu definieren. Verantwortlich hierfür sind geänderte Rahmenbedingungen, die eine wesentliche Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung haben. Eine besondere Bedeutung kommt vor allem den hohen Arbeitsplatzverlusten infolge des wirtschaftlichen Strukturwandels und den demographischen Veränderungen zu, die sich in einem anhaltenden Bevölkerungsrückgang und einer Überalterung der Gesellschaft äußern. Darüber hinaus muss für etwa 90 ha Industrie-, Verkehrs- und Militärbrachen sowie eine zunehmende Zahl leer stehender Wohnungen und Einzelhandelsflächen eine neue Nutzung geprüft werden.

Bearbeitungsmethodik:
Unter der Prämisse, die Bevölkerungsentwicklung langfristig zu stabilisieren, müssen neue Perspektiven für die Zukunft von Neumünster entwickelt werden - sowohl für einen räumlichen Umbau als auch für eine inhaltliche Neuausrichtung. Die veränderten Rahmenbedingungen machen eine planerische und konzeptionelle Herangehensweise erforderlich, bei der nicht mehr die Steuerung von Wachstumsprozessen, sondern der qualitative Umbau der Stadt, die Initiierung einer wünschenswerten Entwicklung und die Aktivierung bestehender Potenziale im Vordergrund stehen. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung können die komplexen Aufgaben dieses Umbauprozesses nur über eine fachübergreifende - also integrierte - Betrachtung gelöst werden. So werden bei dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept die relevanten Themenbereiche nicht mehr isoliert, sondern gemeinsam analysiert und konzeptionell bearbeitet werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Synergien und gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Bereichen.

Ergebnisse:
Als ein flexibles und informelles Planungsinstrument formuliert das ISEK auf der Grundlage der spezifischen Stärken und Schwächen Neumünsters eine konzeptionelle Gesamtperspektive der Stadtentwicklung für die nächsten 15 Jahre.