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Gartendenkmal Stadtpark - Plan von 1911
Das Planetarium ist eine Attraktion im Stadtpark
Das Umbaukonzept für den Turm
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Auftraggeberin:
Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirk Nord
Auftragnehmer:
BPW Hamburg in Kooperation mit bhl Architekten, Kontor Freiraumplanung,
ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung, BulwienGesa AG
Bearbeitung (BPW Hamburg):
Elke Pahl-Weber, Nicoletta Rehsöft
Geschäftsfeld und Bearbeitungszeitraum:
Stadtplanung / 2006
Aufgabenstellung:
Das Planetarium im Hamburger Stadtpark ist eines der ältesten und
zugleich modernsten Planetarien der Welt. Das markante Bauwerk ist ein
Wahrzeichen der Stadt und zählt mit rund 350.00 Besuchern pro Jahr
zu einer der Hauptattraktionen in seiner Umgebung. Im Rahmen der Planungen
um die HafenCity wurde eine Verlagerung des Planetariums diskutiert
u.a. aufgrund von Defiziten am heutigen Standort. Angesichts der historischen
Verwurzelung im Stadtteil Winterhude und der vor Ort entstandenen Synergien
hatte die Sicherung des Planetariums im Stadtpark oberste Priorität
beim betreffenden Bezirk. Aufgabe des Gutachtens war daher die Entwicklung
konkreter, umsetzbarer Maßnahmen, die langfristig eine Optimierung
am ursprünglichen Standort ermöglichen sollten.
Bearbeitungsmethodik:
Auf Grundlage einer Bestandsanalyse wurden Vorschläge für eine
bauliche Anpassung des Turms, die Gestaltung der direkten Umgebung sowie
eine Verbesserung der verkehrlichen Anbindung gemacht. Schutz und Entwicklung
des Stadtpark-Ensembles waren dabei oberste Zielsetzung. Die Beurteilung
zusätzlicher Nutzungen am Standort, eine frühzeitige Klärung
bautechnischer Fragen sowie eine Baukostenschätzung erhöhten
die Umsetzungschancen des Konzepts.
Ergebnisse:
Es wurde ein integrierter Lösungsansatz entwickelt, der nicht nur
eine Optimierung des Planetariums ermöglichte, sondern durch Wiedergewinnung
historischer Strukturen gleichzeitig zur Aufwertung des umgebenden Stadtparkareals
führen kann. Das Planetarium selber hat die Chance, unter Entwicklung
der besonderen Standtortbedingungen zur Marke Planetarium im Stadtpark
etabliert werden. Es schlägt dabei den Bogen von der Wissenschaft
zur Unterhaltung, von moderner Technik zur Stadtgeschichte, vom Naturerlebnis
zum lebhaften Treffpunkt in einem Umfeld, das traditionell Freizeit-
und Erholungsort für breite Teile der Bevölkerung war und heute
noch immer ist. Auf Grundlage des Gutachtens wurde 2006 eine positive
Entscheidung zur Sicherung des Standortes getroffen.
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