|
Entwicklung von Anziehungspunkten am See
Einbindung des Wahrzeichens St. Marien
zoom
|
Auftraggeberin:
Stadt Bad Segeberg
Auftragnehmer:
BPW Hamburg in Kooperation mit Kontor Freiraumplanung
Bearbeitung (BPW Hamburg):
Nicoletta Rehsöft
Geschäftsfeld und Bearbeitungszeitraum:
Stadtplanung | 2006-2007
Aufgabenstellung:
Die Stadt Bad Segeberg verfügt mit den Karl-May-Festspielen, den
Segeberger Kliniken, der historischen Innenstadt und dem Großen
Segeberger See über starke Anziehungspunkte, die z.T. jährlich
von mehreren Hunderttausend Besuchern aus der Region und darüber
hinaus besucht werden. Doch bestehen zwischen den einzelnen Angeboten
kaum Beziehungen, so dass etwaige Synergien nur wenig genutzt werden können.
Dies betrifft in besonderem Maße den Großen Segeberger See,
der über seinen lokalen Bekanntheitsgrad nicht hinauskommt. Die Erlebbarkeit
dieses besonderen Naturraumes - sowohl für Bad Segeberger als auch
für Auswärtige - ist dadurch deutlich eingeschränkt.
Bearbeitungsmethodik
Ziel ist es, den Großen Segeberger See als eine der Hauptattraktionen
Bad Segebergs für Bewohner und Besucher der Stadt erlebbar zu machen. Insbesondere
am See werden große Entwicklungspotenziale in den Bereichen Tourismus,
Kur, Wassersport und Naturerlebnis für die Stadt gesehen. Hierfür
werden drei Handlungsschwerpunkte formuliert: Die stärkere Verknüpfung
der Nutzungsschwerpunkte Kalkberg Innenstadt Klinik
See, die Stärkung von Anziehungspunkten am See und die Entwicklung
von Unterkünften sowie die Schaffung von Identität und die Etablierung
von Nutzungen für das undefinierten Raum zwischen Innenstadt und
See.
Das Leitbild dient als langfristiger Entwicklungs-
und Handlungsrahmen für weitere Planungen sowie die Umsetzung konkreter
Projekte. In sieben Projekträumen werden strategische
Hinweise zur Umsetzung von Maßnahmen gegeben. Eine entwurfliche
Konkretisierung findet für den Bereich Neuer Seepark
statt, der als verbindendes Element zwischen Kalkberg, Innenstadt, Klinik
und See einen der Schlüsselbereiche darstellt. Neben landschaftsgestalterischen
Aspekten stehen hier Chancen und Grenzen einer schrittweisen Umsetzung
im Fokus, um den heterogenen Eigentums- und Nutzungsverhältnissen
gerecht zu werden.
|